Heide Marie Voigt - Gestaltung
Heide Marie Voigt - Gestaltung

Angebote

Himmelsleiter

 

Auf dem Weg durch die Zeit kann eine nicht bleiben, nicht frei bleiben. Sie kann sich erinnern, dass sie frei war. Sie kann sagen: Jetzt. Jetzt ist die Zeit vollendet. Jetzt ist immer ein Wagnis. Wo die Zeit vollendet ist, wohnt eine frei.

Heide Marie Voigt liest aus ihrem Buch Mein Großvater besucht mich - vom Heilwerden und vom Tod, vom Geld, vom Sturm und von er Himmelsleiter - dramatisch, anspruchsvoll und mit einem Lächeln.

 

Bei der Lesung entsteht ein Bild mit Pastellfarben: eine Pause entsteht, die den Zuhörenden Raum für eigene Gedanken gibt.

Mein Großvater besucht mich

Konzert-Lesung

 

Die Pianistin Olga Konovalova spielt Werke von Francis Schneider, Arvo Ärt Erik Sati, Yiruma und anderen zu einer Text-Collage aus dem Buch von Heide Marie Voigt. Gemeinsam führen sie das Publikum an Grenzen - und in die Zuversicht.

 

Preis: 300 € Verh.

 

 

 

 

 

zu Fuß. von einer anderen Art zu reisen und zu leben

Ich gehe. Schritt um Schritt um Schritt. Vor mir der Baum, der die Horizontlinie der Berge überragt. Schritt um Schritt um Schritt. Der Weg steigt an. Neben mir der Baum ist noch größer als ich. Dann - hinter mir - ist er unter mir, aus dem Blickfeld verschwunden, der Horizont hat sich unmerklich verändert. An Hitze und Rucksack hat sich der Organismus gewöhnt. Jede Wendung weitet den Blick, das Bild von der Landschaft hinter den Augen verändert sich.

 

Heide Marie Voigt formuliert die Quintessenz ihrer Erfahrung von 3500 Kilometern Wanderung quer durch Europa - von Bremen bis Pamplona - und provoziert Nachfrage und Dialog.

 

Sie bringt ihr "Tagebuch" mit, ein Leporelle mit Texten und Zeichnungen, das sich schnell aufstellen lässt.

Zu Fuß

Konzert-Lesung

 

Uta Fasold malt mit Improvisationen auf der Querflöte den regelmäßigen Rhythmus des Gehens, die Leichtigkeit einer Sonnen-Landschaft oder die Müdikeit des Ankommens am Abend. Heide Marie Voigt liest aus "Pilgerreise - pèlerinage" Poesie vom Pilgerweg - jeweils fünf Zeilen, die sie Tag für Tag beim Gehen bewegt - und abends zu Papier gebracht hat.

 

Ihr "Tagebuch", ein 75 Meter langes Leporello, verleitet das Publikum, sich selbst in Bewegung zu setzen und zu entdecken ...

 

Preis: 300 € Verh.

Bremen mein Bremen

           deutsch international

 

Bremen - nach dem Krieg eine deutsche Stadt -

inzwischen eine internationale Stadt in Deutschland:

"Ich rufe im Rathaus an, ein Herr Sahin meldet sich. Das passt nicht zu meinen Erwartungen - ein türkischer Nameim Vorzimer des Bürgermeisters! 

                                Ja - was denn? Vorurteile - ich? Ertappt!"

In 15 Gedichten zeichnet Heide Marie Voigt die Entwicklung nach - und möchte ins Gespräch kommen mit den Zuhörenden über eine Geschichte, die uns alle eben doch überrascht, weil wir - na ja, wie soll man sagen? - hinterher hinken.

Die Apfelbäume beim Valentin

 

Beim Valentin stehen drei Obstbäume, herbstschwer: Leuchtende Augustäpfel. Reife Birnen. Kleine rot-grüne Winteräpfel. Ein vierte Baum. Alle noch klein. Jedenfals jünger als ich. Jemand muss sie neben den fertigen Valentin gepflanzt haben, neben den fast fertigen, den Unvollendeten in Verfall. Der Bunker bröckelt. 1943 bis 1945 war er die größte Baustelle in Europa. Der Valentin wäre nie fertig geworden ...

 

In einer Erzählung - oder ist es ein Brief an den Enkel? - oder ist es ein Essay? - sucht Heide Marie Voigt nach einem Weg durch den Dschungel von Kriegsängsten und Schuldgefühlen und Hilflosigkeit und Zukunftssorgen.

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© Heide Marie Voigt